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Durchgetretene Füße? Was Sie dagegen machen können

Wenn die Füße schmerzen: Wer bereits einmal längere Zeit am Stück stehen musste, kennt die drückenden Schmerzen, die nach einer intensiven Belastung auftreten können. Die Beschwerden breiten sich bisweilen über den ganzen Fuß aus und werden von den Betroffenen als stechend oder drückend empfunden.

Als Entspannungsmittel bieten sich unter anderem Salben oder ein Fußbad an. Bei einer einfachen Überlastung der Füße helfen kleine Dehn- oder Lockerungsübungen. In Verbindung mit Schonung regenerieren die überlasteten Muskeln und Gelenke schnell wieder. Bei akuten Schmerzen müssen die Füße hochgelagert werden. Doch wenn bereits Verletzungen entstanden sind oder sich gar ein Spreizfuß entwickelt hat, helfen diese Maßnahmen oft nicht mehr. Dann wird am besten der Hausarzt oder direkt ein Podologe oder Orthopäde hinzugezogen. Selbiges gilt bei wiederkehrenden Blasen oder ernsten Beschwerden wie einem Spreiz- oder Plattfuß.

Blasen: Was tun?

Blasen entstehen, wenn zu viel Druck auf die Haut ausgeübt wird. Glücklicherweise gibt es einige Mittel, mit denen sich die schmerzhaften Hauterhebungen behandeln lassen. Ein Blasenpflaster nimmt die austretende Wundflüssigkeit auf und dient als Puffer zwischen Fuß und Schuh. Damit erst gar keine Blasen entstehen, sollte passendes Schuhwerk gewählt werden. Bequeme Schuhe, die nicht drücken oder ziehen, sind das wichtigste Mittel gegen durchgetretene Füße. Noch besser sind spezielle Einlegesohlen und Funktionssocken. Menschen mit Spreiz- oder Plattfuß tragen diese standardmäßig. Die Beschwerden sollten nach spätestens zehn bis zwölf Tagen verheilt sein. Voraussetzung ist, dass keine erneute Überlastung auftritt. Wer sich schont und außerdem ärztlichen Rat einholt, ist nach spätestens zwei Wochen wieder auf schmerzfreien Füßen unterwegs. Nach einem harten Arbeitstag hilft ein Fußbad. Ätherische Öle verschaffen Linderung, während das heiße Wasser die Durchblutung fördert und einem etwaigen Muskelkater vorbeugt.

Verdacht auf Spreiz- oder Plattfuß?

Wenn der Fuß weiterhin schmerzt, liegt womöglich eine Erkrankung vor. Es kann sich um einen Spreiz- oder Plattfuß handeln. Wer Schwierigkeiten hat, seine Füße über längere Zeit zu beanspruchen, konsultiert am besten den Podologen, damit ernste Ursachen frühzeitig entdeckt und behandelt werden können. Weitere Warnzeichen, die es abzuklären gilt, sind Schwielen, Druckpunkte und Hühneraugen im Bereich der Füße. Am deutlichsten macht sich ein Fehlstellung jedoch optisch bemerkbar: die Zehen sind sichtbar deformiert oder es treten sogar Krallen- oder Hammerzehen auf. Wer diese Symptome bemerkt, spricht am besten mit einem Mediziner. Der Arzt kann ein Röntgenbild erstellen und Aufschluss über das Ausmaß der Beschwerden geben. Anschließend lässt sich zielgerichtet eine Behandlung einleiten.

Wie werden Platt- und Spreizfuß behandelt?

Muskelübungen stärken die Füße und verbessern die Fußgesundheit. Bewährt hat sich auf Barfußlaufen auf verschiedenen Untergründen. Das spricht Muskeln und Sehnen gleichermaßen an und gibt außerdem ein Gefühl für einen sauberen Gang. Ebenso wirksam sind regelmäßige Fußbäder. Durch den Einsatz von basischen Fußpflegeprodukten wird die Entzündungsneigung des Vorfußes gesenkt und die Schmerzen reduziert. Begleitend dazu hilft sowohl bei Spreiz- als auch bei Plattfüßen eine gut abgestimmte Fußgymnastik und Physiotherapie. Die richtigen Übungen stärken die intrinsische Muskulatur des Fußes und wirken einem Fortschreiten des Spreizfußes entgegen. Effektiv sind etwa die bekannten Greifübungen, die mit den Zehen durchgeführt werden. Sie sollten stets unter fachlicher Anleitung erfolgen, da eine falsche Ausführung den Spreizfuß sogar noch verstärken kann. Der Physiotherapeut kann im Hinblick auf die Beschwerden weitere geeignete Maßnahmen nennen.


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